| 45 Muslime bei Raketenangriff getötet |
| 26. Juli 2010 |
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Bei einem Raketenangriff von der Nato sind im Süden Afghanistans nach offiziellen Angaben 40 bis 45 Zivilisten getötet worden. Zuvor hatte die afghanische Regierung mitgeteilt, durch die Rakete seien auch Frauen und Kinder getötet worden. Ein ISAF-Sprecher gab an, die Nato-Truppen seien "mehrere Kilometer" von dem angegriffenen Dorf entfernt in Kämpfe mit Aufständischen verwickelt gewesen. Eine Untersuchung nach den Berichten über zahlreiche Opfer habe jedoch ergeben, dass es keine Hinweise auf getötete Zivilisten gebe. In Afghanistan kommen bei Kämpfen von afghanischen und internationalen Truppen mit Aufständischen immer wieder Zivilisten ums Leben. In Deutschland hatte zuletzt der von der Bundeswehr angeordnete Luftangriff nach der Entführung zweier Tanklastzüge am 4. September 2009 für heftige Diskussionen gesorgt. Bei dem Angriff waren bis zu 142 Menschen getötet worden. Auch die USA standen in der Vergangenheit wiederholt wegen Luftangriffen mit zivilen Opfern in der Kritik. (sam/afp) |

